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Innovative Digitalisierungsprojekte

Eine wichtige Erkenntnis aus den jahrelangen Aktivitäten der SSAB lässt sich kurz wie folgt zusammenfassen:

Innovationen verbreiten sich vielfach und sehr effizient über einen Bottom-up-Ansatz. Pioniere entwickeln "Good Practices"; Wirkung entfalten diese aber erst, wenn sie von anderen übernommen werden. Zuerst sind es vielleicht nur wenige. Bewähren sich diese Projekte und gibt es keine Hindernisse für ihre Verbreitung, so sind es immer mehr, die diese "Good Practices" anwenden und auch weiterentwickeln. Diese Projekte "machen buchstäblich Schule". Schauen Sie sich dieses kurze Video (2,5') an.

Die SSAB liess an ihren Tagungen wiederholt "Good Practices" für die Digitalisierung im Bildungswesen präsentieren. Sie stellte fest, dass diese jedoch nicht zu Selbstläufern werden, und zwar aus Mangel an Information und aus Mangel an Ressourcen, sowohl seitens der Pioniere wie der an diesen Projekten interessierten Schulen.

Dank Finanzmitteln der Milton Ray Hartmann-Stiftung konnte die Information über fünf ausgewählte Projekte aus dem SSAB-Netzwerk verbessert werden. Das Zentrum für Bildungsevaluation der Pädagogischen Hochschule Bern (PHBern) wurde beauftragt, jährlich die Entwicklung bei diesen Projekten nachzuzeichnen. Die Nachführung erfolgt jeweils im Sommer.

Mit diesen jährlichen Berichten wird die Information verbessert. Die SSAB hat jedoch auch verschiedene Impulse vermittelt, damit das Problem der fehlenden Ressourcen mittelfristig über eine Förderstruktur angegangen wird.

Sie finden die Berichte hier:
Bericht der PHBern 2017

Kurzfassung der fünf Projekte

AlpConnectar - Tour des Alpes in drei Sprachen
Schüleraustausch - das Zauberwort zur Förderung des Fremdsprachenunterrichts. Doch der hohe Aufwand schreckt manche ab. Das Projekt AlpConnectar bietet eine einfache Lösung: Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Sprachregionen begegnen sich in Videokonferenzen und erweitern so ihre Sprachkenntnisse in Deutsch, Französisch und Italienisch. Das Projekt startete 2014 und basiert auf der Zusammenarbeit zwischen den Pädagogischen Hochschulen der Kantone Wallis, Tessin und Graubünden sowie der Swisscom.

AlpConnectar wurde an der März-Tagung 2016 präsentiert: Video 1 - Video 2 - Video 3 - Video 4

Gameful Design - spielerisch unterrichten, lustvoll lernen
Arbeiten nach Anweisung - das verschwindet aus der heutigen Arbeitswelt. Gefragt sind eigene Problemlösungsstrategien und soziale Kompetenzen. Mit Gameful Design liegt ein Ansatz vor, der Schülerinnen und Schüler anregt, Probleme selbstständig zu lösen. In der Unterrichts-Plattform QuesTanja ist dieser Ansatz umgesetzt. Die Plattform, die das Produkt einer Zusammenarbeit der Pädagogischen Hochschulen Bern und Heidelberg darstellt, steht allen zur freien Verfügung, allerdings aus Ressourcengründen ohne Supportleistungen. Die Pädagogische Hochschule Bern (PHBern) plant, den Gamification-Ansatz in weiteren Angeboten aufzunehmen.

Gameful Design wurde an der März-Tagung 2016 präsentiert: Video 1 - Video 2 - Info

Computational Thinking - 3D-Welten bauen und selbst Games programmieren
Kinder lieben Computerspiele - doch die wenigsten haben schon selbst welche programmiert. Das soll sich nun ändern. Mit dem Scalable Game Design programmieren Lernende aller Altersstufen Spiele und üben sich im analytischen Denken und der kreativen Suche nach Lösungen; sie erwerben damit Kompetenzen, die unter dem Begriff des Computational Thinking zusammengefasst werden. Im Rahmen der Swiss Computer Science Education Week und von Sommerferienprogrammen wird eine landesweite Vermittlung der informatischen Bildung angestrebt. Das Programm wird durch die Hasler-Stiftung mit der Finanzierung der Professur für Informatische Bildung an der Pädagogischen Hochschule der FHNW unterstützt.

Computational Thinking wurde an der März-Tagung 2016 präsentiert: Video - Info 1 (307 MB) - Info 2 - Info 3

iVideo.education - echte Praxissituationen in den Berufsbildungs-Unterricht bringen
In der Berufsbildung ist es nicht immer leicht, die verschiedenen Lernorte eng miteinander zu verbinden und so theoretisches Wissen und praktische Tätigkeit zu verknüpfen. Mit iVideo.education wird dies möglich. Lehrende und Lernende können auch ohne vertiefte Informatikkenntnisse Videos von alltäglichen Praxissituationen erstellen, diese auf eine Plattform hochladen und im theoretischen Unterricht nutzen. Die vom Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) entwickelte Plattform ist mehrsprachig und zeigt neue Wege des Unterrichts auf. Das Unterrichtskonzept ist weit über die Berufsbildung hinaus anwendbar.

iVideo.education wurde an der März-Tagung 2016 präsentiert: Video 1 - Video 2 - Info

Modell F - flexible Bildungsgänge gegen den Fachkräftemangel
Studiengänge für Erwachsene, die mit dem Label "Modell F" zertifiziert sind, anerkennen formal und informell erworbene Qualifikationen und berücksichtigen die zeitliche Verfügbarkeit der Studierenden. Die Studienangebote sind deshalb mit allen Lebenslagen vereinbar, auch mit Arbeitslosigkeit, mit Beruf und Familie. Statt fixer und kompletter Ausbildungsgänge füllen die Lernenden ihre Lücken, legen aber die normalen Prüfungen für die Zertifikate ab. Die Studiengänge werden so verkürzt, kosten entsprechend weniger und wirken rasch dem Fachkräftemangel entgegen. Das Label hat zuerst im IT-Bereich Verbreitung gefunden, wird nun aber auf andere Branchen ausgedehnt und weiterentwickelt.

Modell F wurde an der März-Tagung 2015 präsentiert: Video - Info 1 - Info 2 - NZZ-Artikel





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